Wir alle haben dieselben Ziele
Wir alle haben dieselben Fragen
Ständig auf der Suche nach Inspiration
Vielleicht auch nach der großen Liebe fürs Leben
Wozu sich also über irgendetwas aufregen?
Jeder von uns möchte sein Leben
Vom Leben des Anderen variieren, es einzigartig gestalten
Fehler vertuschen, Reichtümer verwalten
Und keiner gesteht sich gerne ein
Dass es ihm unangenehm ist ein Neider zu sein
Nach außen hin wirkt er abgekühlt
Als hätte er alle Zweifel hinweggespült
Einfach durchgestrichen, zur Seite gekehrt
Verbannt, damit niemand jemals von ihnen erfährt
Es gelingt ihm nicht, sich seinen Talenten hinzugeben
Denn für wen bedeuten Berge von Büchern heutzutage
Wohlbehagen, ein friedliches Leben?
Doch in der Nacht wenn er sich frei und ungestört fühlt
Und der Dämon auf seiner Schulter vor Müdigkeit die Augen
verdreht
Fällt ihm auf, wie er unbemerkt seine Gedanken durchwühlt
Nach der vergessen geglaubten Story
Dem poetischsten Meisterwerk
Das je ein Mensch zustande brachte
Und am Morgen blickt er auf
Und hält es fast für einen Traum
Doch neben seinen Fingern, in denen Funken sprühten
Findet er die Seiten, die mehr aussagen über Zeit und Raum
Als jede noch so berühmte Theorie
Jetzt sollte er glücklich sein
Denn er hat seinen Frieden wiedergefunden
Doch das tropfende Kerzenwachs
Brennt in seinen Wunden
Reißt sie auf, zwingt ihn in die Knie
Und die schwarzen, schlierigen Gedanken, sagt der Dämon –
Bitteschön – da kommen sie!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen